Netzer. Die Siebzigerjahre
Blockbusterausstellung
8. April bis 8. Oktober 2025
Die Siebziger Jahre waren das wilde Zeitalter des Fußballs – und Günter Netzer war seine Ikone. Für die immersive Blockbuster-Ausstellung NETZER. Die Siebziegerjahre im Deutschen Fußballmuseum hat das K-Werk das visuelle Fundament und die gesamte Kommunikationskampagne entwickelt. Mit 80.000 Besucher verzeichnete die Ausstellung Rekorde und gilt als besucherstärkste Sonderausstellung in der Geschichte des Hauses.
Identität
Wir haben Netzers legendäre Dynamik in ein plakatives Key Visual übersetzt, das mit lauter Typografie arbeitet und die Doppeldeutigkeit der Persona Netzers visuell umsetzt: Wir schufen eine Ikone zwischen Pop, Performance und Rebellion. Der Charakterkopf ist zweigeteilt: Einerseits ein Rebell mit eigenem Nachtclub und Haaren länger als der Anstand gebot, andererseits ein ernsthafter Fußballer und wertgeschätzter Mannschaftskamerad.
Das Keyvisual
Aktion
Durch die großformatige Beklebung der Außenfassade des Museums sowie eine umfassende Out-of-Home-Kampagne im urbanen Raum haben wir die rebellische Energie eines sportlichen Rockstars in ein visuelles System übersetzt, das im Stadtbild maximale Aufmerksamkeit erzeugt.
Die Kampagne
Publikation
Auf 272 Seiten präsentiert dieser Bildband Günter Netzer und den Fußball der 1970er Jahre durch ausdrucksstarke Aufnahmen von drei prägenden Fotografen. Während Sven Simon und Manfred Babucke inszenierte Porträts der Kunstfigur Netzer zeigen, fängt Masahide Tomikoshi unverfälschte und wahrhaftige Momente ein.
Das Fotobuch







Raum
Als ruhigen Gegenpol zur großen Sonderausstellung gestaltete und produzierte das K-werk die flankierende Fotoausstellung Netzer by Tomikoshi. Sie zeigt größtenteils unveröffentlichte, historisch wertvolle Arbeiten des japanischen Fotografen Masahide Tomikoshi aus Günter Netzers Zeit bei Borussia Mönchengladbach und Real Madrid. Durch die puristische Szenografie wird Sportgeschichte hier zu zeitgenössischer Fotokunst: Die Gestaltung übersetzt die Dynamik des Fußballs in eine Atmosphäre, die der ruhigen Qualität der Dokumentarfotografie den passenden Raum gibt.
Die Fotoausstellung